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1. Menüpunkt [Allgemein]
  • Hier lassen sich alle für die Spektrendarstellung wesentlichen Parameter (Linienbreite, -art, -farbe) und der Legendentext verändern. Außerdem ist die Schichtdicke einstellbar, und die Konzentration kann aus den Einwaageparametern berechnet werden.

  • Alle Anzeigen (und Eingaben) gelten für das momentan im Auswahlfeld (oben) mit seinem Legendentext angezeigte Spektrum! Das aktuell ausgewählte Spektrum wird im Grafikfenster dicker dargestellt.

  • Legendentext: Im oberen Auswahlfeld läßt sich der Legendentext der einzelnen Spektren verändern durch Eingabe mit der Tastatur. Mit <Up> und <Down> kann man sich durch die Legendentext-Liste bewegen, gleichfalls mit den [Zurück]- und [Vor]-Schaltfeldern. Klickt man das Schaltfeld mit dem Dreiecks-Symbol am rechten Rand des oberen Textfensters, so lassen sich alle Spektren in der Liste direkt anwählen. Eingegebene Änderungen werden beim Wechseln des Spektrums automatisch vom Programm aktualisiert. Mit [Dateiname als Legende] läßt sich der bestehende Legendentext durch den Dateinamen ersetzen.
    Mit [alle ändern...] lassen sich alle Legendentexte in einem separaten Fenster bearbeiten. Beim Suchen/Ersetzen dient dort das Zeichen "#" als Wildcard. Es ist dort ebenfalls möglich, alle Legendentexte durch den entsprechenden Dateinamen zu ersetzen.

  • Linienbreite: Teilfenster. Die Linienbreite kann für jedes Spektrum einzeln festgelegt werden, relativ zur globalen Linienbreite, die über die Menüpunkte "Linien breiter" und "Linien dünner" eingestellt wird. Zum Export in die Zwischenablage und als Grafik sowie zum Drucken empfiehlt es sich, die Linienbreite eher auf einen Wert von 2 - 5 zu setzen, je nach gewünschter Liniendicke im Druckbild (Probieren geht über Studieren!).

  • Temperatur: Teilfenster. Hier wird für bestimmte Spektrenarten (*.ggg, *.gdm, *.gkl, *.gpo) die Meßtemperatur des aktuellen Spektrums angezeigt. Eingegebene (ganzzahlige) Werte werden beim Wechseln des Spektrums automatisch vom Programm aktualisiert.

    Wellenlänge: Teilfenster. Hier wird für bestimmte Spektrenarten (*.sp, *.ggg, *.gdm, *.gkl, *.gpo, *.spe) die Wellenlänge des aktuellen Spektrums angezeigt. Das ist für Fluoreszenzspektren die Anregungswellenlänge und für Erregerspektren die Detektionswellenlänge. Eingegebene (ganzzahlige) Werte werden beim Wechseln des Spektrums automatisch vom Programm aktualisiert.

  • Linientyp: Teilfenster. Es gibt drei Linienarten. Solid steht für durchgehende Linien, Gestrichelt und Gepunktet sind wohl selbsterklärend. Beliebige Reihenfolgen sind möglich. Änderung für das jeweils im oberen Auswahlfeld angezeigte Spektrum.

  • Linienfarbe: Die Linienfarbe des im oberen Auswahlfeld angezeigte Spektrums wird in der vertikalen Farbleiste auf der rechten Seite angezeigt. Für die ersten 14 angezeigten Spektren ist die Farbe vorgegeben, dann fängt die Farbreihenfolge wieder von vorne an. Mit dem Schaltfeld [Farbe ändern] läßt sich für jedes Spektrum einzeln die Farbe festlegen. Es können eine Reihe von Grundfarben benutzt werden, oder auch benutzerdefinierte Farben über das Schaltfeld [Farben definieren >>].

  • Schichtdicke: Editierfeld. Standardwert ist d = 1cm. Änderung wirkt sich aus bei Darstellung mit epsilon und log epsilon als Ordinate, sowie bei der Konzentrationsberechnung über den Extinktionskoeffizienten im Menüpunkt [Konzentration].

  • Konzentration: Editierfeld. Standardwert ist c = 0 mol/l. Zur Darstellung mit epsilon und log epsilon als Ordinate muß eine Konzentration c =/ 0 eingegeben sein. Sind die drei Editierfelder Mol.gewicht, Einwaage und Lösungsmittel im Teilfenster [Berechnung der Konzentration] ausgefüllt, kann mit dem Schaltfeld [Berechnen] die Konzentration berechnet und in das Editierfeld Konzentration eingesetzt werden.

2. Menüpunkt [Information]

  • Für das im oberen Auswahlfeld gewählte Spektrum werden folgende Eigenschaften angezeigt: Dateipfad, Dateiname, Datum, Beschreibung, Kommentar1, Kommentar2, Spektrentyp, Lösungsmittel, Schichtdicke, Konzentration, Wellenlänge, Temperatur, Start-Wellenlänge, End-Wellenlänge, Schrittweite, Anzahl Werte

  • Der Text im unteren Fenster ist kopierbar.

3. Menüpunkt [Normieren]

  • Normieren bedeutet hier: Das Maximum des Spektrums wird gleich 1 gesetzt.

  • Hiermit werden alle Spektren bei ihrem jeweiligen Maximum im aktuellen Darstellungsbereich auf 1 normiert. Zur Normierung auf ein bestimmtes Maximum wählt man vorher durch Zoomen mit der Maus den entsprechenden Bereich (in x-Richtung) aus. Die Normierung verändert die Ordinatenwerte der Spektren irreversibel und ist beliebig oft ausführbar.

4. Menüpunkt [Grundlinienkorrektur]

  • Liegt bei einem Spektrum die Grundlinie nicht genau bei Null, läßt sich das mit dieser Funktion korrigieren. Nach Aufruf des Menüpunkts wählt man mit der Maus den Bereich, in dem die Grundlinie auf Null gesetzt werden soll. Der Mittelwert der Ordinatenwerte im ausgewählten Bereich wird als Konstante vom Spektrum subtrahiert.

  • Die Grundlinienkorrektur wird für alle momentan angezeigten Spektren ausgeführt.

5. Menüpunkt [Spike-Entfernung]

  • Erkennt Spikes und interpoliert das Spektrum im Bereich des Spikes. Das restliche Spektrum bleibt unverändert. Spektren ohne Spikes bleiben völlig unverändert. Zu breite Spikes (>5 Stützpunkte) werden nicht erkannt, um sehr schmale Fluoreszenzbanden nicht zu verändern.

  • Im Auswahlfeld wählt man das zu behandelnde Spektrum. Das behandelte Spektrum wird am Ende der Spektrenliste angefügt

  • Optionen:
    • [Original löschen] löscht das Originalspektrum.
    • [alle Spektren behandeln] entspiket alle geladenen Spektren und löscht alle Originalspektren.
    • [rückwärts entspiken] läßt den Entspike-Vorgang von rechts nach links ablaufen. So können im Normalbetrieb nicht erfaßte Spikes teilweise noch entfernt werden.
    • [Legendetext + "entspiket"] erweitert den Legendentext der entspiketen Spektren um den Zusatz "entspiket".

6. Menüpunkt [Korrektur (CCD)]

  • Dient zur Korrektur der wellenlängenabhängigen Detektorempfindlichkeit von Fluoreszenzspektrometern (bei unkorrigierten Fluoreszenzspektren).

  • Mit dem Schaltfeld [Korrektur laden] wird die Korrekturkurve (Detektorempfindlichkeit gegen Wellenlänge, im fak-Format) geladen. Im mittleren Auswahlfeld wählt man das zu korrigierende Spektrum. Das korrigierte Spektrum wird am Ende der Spektrenliste angefügt, der Legendentext um den Zusatz "korrigiert" erweitert.

  • Optionen:
    • [Original löschen] löscht das Originalspektrum.
    • [Alle korrigieren] korrigiert alle geladenen Spektren und löscht alle Originalspektren.

  • Hinweis: Für Fluoreszenzspektren des CCD-Fluoreszenzspektrometers der AG Daltrozzo ist "empfkorr_neu.fak" (wird von "spekwin32_install_de.exe" mit entpackt) die Korrekturkurve.

7. Menüpunkt [Abspielen]

  • Die Intensität wird in eine Tonhöhe umgewandelt und von niedrigen nach hohen Wellenlängen über den Lautsprecher ausgegeben. Die Abspielgeschwindigkeit beträgt 50nm / sec, unabhängig von der Auflösung des Spektrums.

  • Bei richtiger Wahl von Intensität und Wellenlängen läßt sich so auch Musik machen. Beispiele: "Alle meine Entchen" und "Bourree"

8. Menüpunkt [Glätten]

  • Glättet alle momentan geladenen Spektren. Die Stärke der Glättung ist auflösungsabhängig.

  • Die geglätteten Spektren werden am Ende der Spektrenliste angefügt, der Legendentext um den Zusatz "geglättet" erweitert. Da der Glättvorgang einer "Verschönerung" der Originaldaten entspricht, ist diese Funktion nur unter Vorbehalt zu benutzen.

  • Hinweis: Der Glättvorgang wird von einer Verlaufsanzeige im Mittelteil der Statusleiste begleitet, da die Glättung von vielen Spektren hoher Auflösung merkliche Zeit beanspruchen kann.

9. Menüpunkt [Peaks finden]

  • Für das im oberen Auswahlfeld gewählte Spektrum wird eine Wertetabelle der Maxima (im momentanen Darstellungsbereich) im unteren Fenster angezeigt.

  • Der Text im unteren Fenster ist kopierbar, entweder durch Markieren mit der Maus und Copy&Paste oder mit [Daten kopieren].

10. Menüpunkt [Integral]

  • Nach Aufruf des Menüpunkts wählt man mit der Maus den Bereich, in dem integriert werden soll, dabei sind der linke und rechte Rand der Zoombox die Integralgrenzen. Für jedes Spektrum erscheint ein separates Meldungsfenster, in dem der Integrationsbereich und der Wert des Integrals angegeben werden.

  • Hinweis: Sind Wellenzahl und Epsilon als Koordinatenachsen ausgewählt, so wird auch die Oszillatorstärke ausgegeben. Der Wert für die Oszillatorstärke ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn die Absorptionsbande des ersten Übergangs als Integrationsbereich ausgewählt wurde. Für die Berechnung der Oszillatorstärke f wird folgende Formel benutzt:
    f=...

11. Menüpunkt [Ausschneiden]

  • Schneidet aus einem bestimmten Spektrum ein Teilspektrum aus.

  • Im mittleren Auswahlfeld wählt man das Spektrum, in den beiden Editierfeldern gibt man die Grenzen ein. Das Teilspektrum wird als neues Spektrum am Ende der Spektrenliste angefügt, der Legendentext um dem Vorsatz "Teilspektrum: " erweitert, wenn die Option [Zusatz "Teilspektrum: "] aktiviert ist. Die eingegebenen Grenzen werden beibehalten, solange das Programm läuft.

  • Ist die Option [alle Spektren eines Typs] aktiviert, können alle Spektren eines bestimmten Typs auf einmal beschnitten werden.

  • Ist die Option [Original(e) löschen] aktiviert, werden/wird die/das ausgewählte(n) Original-Spektren/Spektrum gelöscht.

12. Menüpunkt [Sortieren]

  • Ermöglicht es, die Reihenfolge der geladenen Spektren zu verändern.

  • Im linken Fenster werden alle Spektren angezeigt, hier ist eine manuelle Sortierung möglich. Mit der linken Maustaste werden die zu verschiebenden Spektren markiert (nicht zusammenhängende bei gedrückter SHIFT-Taste), mit der rechten Maustaste werden die markierten Spektren verschoben. Dabei landen alle markierten Spektren oberhalb des mit der rechten Maustaste ausgewählten Spektrums.

  • Ist die Option [automatisch] aktiviert, können alle Spektren nach einem von drei Kriterien vor- oder rückwärts sortiert werden:
    <Alphabetisch> ist auf alle Spektren anwendbar,
    <Temperatur> momentan auf Spektren vom Typ *.gdm, *.dms, *.ggg, *.gkl und *.gpo anwendbar.
    <Wellenlänge> auf Spektren des Typs *.prn, *.ggg, *.gkl, *.gpo, sowie natürlich auf alle aus diesen Spektren erzeugte Spektren (z. B. Gesamtspektren), sowie seit Version 1.68.5 auch für *.sp-Spektren, sofern sie von Perkin Elmer Fluoreszenzspektrometern stammen. Für *.spe-Spektren (Winspec/Winview) wird die Laser-Wellenlänge angezeigt, falls es sich um Raman-Spektren handelt.

13. Untermenü [Löschen]

  • 13.1. Menüpunkt [Alle]
    Alle geladenen Spektren werden gelöscht. Vor dem Löschen erscheint ein Bestätigungsfenster, hier läßt sich der Vorgang abbrechen.

  • 13.2. Menüpunkt [Auswahl]
    Erlaubt das Löschen einzelner oder mehrerer Spektren. Im linken Editierfeld steht die Spektrenliste, im rechten die Spektren, die nach Betätigung von [OK] gelöscht werden.
    Einzelne Spektren und aufeinanderfolgende Spektren können mit <lm> ausgewählt werden, nicht zusammenhängende Spektren mit <Shift>+<lm>.
    Die ausgewählten Spektren werden mit dem Schaltfeld [>] ins rechte Editierfeld gebracht. Das Schaltfeld [>>] bringt alle Spektren nach rechts.
    Mit den Schaltfeldern [<] und [<<] läßt sich die Auswahl entsprechend rückgängig machen.
    Ist die Option [alle Spektren eines Typs löschen] aktiviert, können alle Spektren eines bestimmten Typs auf einmal gelöscht werden.

  • 13.3. Menüpunkt [Letztes]
    Das letzte Spektrum in der Spektrenliste wird gelöscht.
 © 2001-2010: Dr. Friedrich Menges. Letzte Änderung: 12.10.2011